Dolomiten-Adria-Tour - Spittal-Arnoldstein

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Flagge_OesterreichTourlänge – 65,5 km
Höhendifferenz – +96 hm, 331 hm Anstieg, 336 hm Abstieg
Unterkunft in ArnoldsteinWallner Wirt Arnoldstein, Kärntner Straße 50, A-9601 Arnoldstein (5 Sterne der Redaktion)
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Wir starten direkt am Radweg in Spittal und verlassen die Stadt in südöstlicher Richtung. Wir haben Rückenwind, das verwandelt den Weg in eine Art Radautobahn, wir lassen den Rädern freien Lauf. Ein Stück verläuft der Weg parallel zur Autobahn hinter dem Schutz einer Baumreihe, sodass man nur das Motorengeräusch der vorbeifahrenden Fahrzeuge wahrnimmt – alle müssen sich den Weg zwischen den Bergen teilen. Nach 13 Kilometern wechselt der Belag von Asphalt auf Schotter, der Weg schwenkt auf den Draudeich um.
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Sechs Kilometer weiter holt die Zivilisation die Drau wieder ein, der Fluss verliert viel von seinem ursprünglichen Charakter, das erste Stauwerk versperrt dem Fluss den weiteren Weg. Das wilde Wasser der ersten Flusskilometer ist vorbei, die Drau verwandelt sich in ein Stück Kommunikationsader. Was aber bleibt, ist die herrlich türkis leuchtende Farbe des Wassers. Genau gegenüber dem Stauwerk liegt die Gemeinde Paternion. Ein paar schmucke Häuser, die Zentrum der gleichnamigen Marktgemeinde sind, immerhin gut 160 Quadratkilometer groß. Eine kleine Überraschung für uns aus dem Rhein-Main-Gebiet bietet dann der Zusatz auf der Informationstafel: Partnergemeinde von Ladenburg – einer Stadt bei Heidelberg, also direkt vor unserer Haustür. Noch in Reichweite von Paternion bietet ein hervorragender Rastplatz direkt am Fluss Gelegenheit für ein Picknick.
Es folgt der Einzugsbereich der Marktgemeinde Kellerberg, es geht wieder auf einem Asphaltweg am Fluss entlang, dann über eine Brücke, Weißenbach empfängt uns dann wieder mit einem geschotterten Wegabschnitt. Überall gleich ist die erstklassige Beschilderung des Radweges, die sehr gut ausgebauten und sauberen Rastplätze und viele Infotafeln. Die Gemeinden haben sich hier viel Mühe gegeben.
Wir rollen nach Villach hinein, die Kirche St. Jakob überragt das Zentrum. Die Fußgängerzone erstreckt sich hinunter bis zur Drau. Bei schönem Wetter kann man auf den Steinterrassen direkt am Fluss bei einem Drink herrlich relaxen.
Wir verabschieden uns in Villach von diesem Radweg und biegen hinter der Stadt nach Süden auf den Uferweg der Gail ein – Richtung Italien.
Zwölf Kilometer später wechseln wir von der rechten Deichseite auf das linke Ufer. Genau an dieser Stelle gibt es eine sehr empfehlenswerte Radlerrast zur Einkehr.
Wir fahren durch Erlendorf und Neuhaus bis zur nächsten Ortsverbindungsstraße und sechs Kilometer später erreichen wir unser Tagesziel Arnoldstein und den Landgasthof Wallner. Wir können den hauseigenen Slogan Genusswirt mit Atmosphäre nur bestätigen, informieren Sie sich im Internet, warum diese Übernachtung eine ausgezeichnete Wahl ist.