Dolomiten-Adria-Tour - Moggioudinese-Udine

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Flagge_ItalienTourlänge – 59 km
Höhendifferenz – -265 hm, 313 hm Anstieg, -550 hm Abstieg
Unterkunft in Udine – Hotel Quo Vadis, Piazzale Cella 28, I-33100 Udine (4 Sterne der Redaktion)
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Ab Moggio Udinese bietet die Tourführung nach Venzone zwei Alternativrouten. Die erste führt entlang der Staatsstraße linksseitig des Flussbettes über Carnia nach Venzone, die zweite führt rechtsseitig auf einer alten Passstraße am Bergrücken entlang.
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Sie ist ohne Frage etwas beschwerlicher, da der Weg auf einer längeren Strecke sehr grob geschottert ist, bietet aber wieder grandiose Ausblicke über das Tal und einige der uns vom Vortag bekannten Tunneldurchfahrten. Es ist so ziemlich das letzte Stück durch die Berge auf dieser Tour, deshalb auf jeden Fall noch einmal ein lohnenswerter Abschnitt.
Nach knapp 20 Kilometern erreichen wir Venzone. Wer die Historie nicht kennt, vermutet in diesem schmucken Städtchen nicht annähernd die große Katastrophe, die dieser Ort und die Region 1976 erlebt hat. Ein Erdbeben hat die Stadt am 6. Mai 1976 fast komplett zerstört, der noch übrig gebliebene Rest fiel mehreren Nachbeben bis zum September zum Opfer. Die Bewohner des Ortes haben mit beispiellosem Engagement ihr Städtchen wieder originalgetreu aufgebaut. Man liebt diese Stadt auch als Fremder sofort und zollt allen Respekt vor dieser unglaublichen Leistung.
Am Ortsausgang von Venzone werden wir auf den gerade fertig gestellten neuen Abschnitt des Alpe-Adria-Radwegs geleitet, wieder ein Stück Radautobahn vom Allerfeinsten bis kurz vor Gemona. Durch Gemona hindurch und weiter nach Osoppo, die Berge bleiben nun langsam hinter uns zurück und wir fahren durch dichter besiedeltes Industriegebiet in Richtung Udine.
Die offizielle Tourführung führt in einem ziemlichen Zick-Zack-Kurs über verschiedene Orte, wir entschließen uns hier für den direkten Weg über eine mäßig befahrene Straße circa 25 Kilometer bis direkt nach Udine, unserem heutigen Tagesziel.
Udine ist eine Stadt mit circa 100.000 Einwohnern, die verschiedene Sehenswürdigkeiten und Fotomotive bietet und vor allem am Abend mit dem typisch italienischen Flair der verschiedenen Bars, Osterias und Ristorante zu einem Aufenthalt einlädt. Übernachtungen sind kein Problem, es stehen eine Vielzahl von Hotels in unmittelbarer Zentrumsnähe zur Verfügung. Eine Großstadt hat natürlich auch ihren Preis, was den Verkehrslärm angeht. Während in den Vortagen die absolute Ruhe dominierte, muss man trotz schallisolierter Fenster hier einen ordentlichen Geräuschpegel von der Straße in Kauf nehmen.