Von Brandenburg nach Spandau
Jeder kennt das Sprichwort: "Es gibt viele Wege nach Rom". Dies trifft auch für mehrere unterschiedliche Touren in unsere Bundeshauptstadt zu. Überraschend ist dabei auch, wieviele grüne und ruhige Ecken es in Berlin gibt.
Diese Radtour verläuft auf der "mittleren Route", zunächst entlang der Bundesstrasse 1 bis Geltow, um den Templiner See herum durch Potsdam, am Wannsee und der Havel entlang nach Spandau.
Zielpunkt kann die Altstadt oder die Zitadelle von Spandau sein.

Routenführung

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Übersicht mit GoogleMap

Die Zitadelle Spandau
Eckpunkte
Tourlänge 69 km
Tourführung Brandenburg - Neuschmerzke - Wust - Gollwitz - Jeserig - Götz - Groß Kreutz - Derwitz - Glindow - Werder - Baumgartenbrücke - Fähre Caputh - Caputh - Potsdam - Glienicker Brücke - Havel/Wannsee - Wannsee - Grunewald - Berlin Heerstraße - Spandau
Schwierigkeitsgrad leicht
Streckenzustand Fahrradweg bis Baumgartenbrücke, ruhige Landstraße bis Caputh, Fahrradweg bis Spandau
Radkartenempfehlung Radkartenempfehlung ISBN 3-87073-160-5
BVA - Bielefelder Verlag
Kartenempfehlung im Internet Lehmanns Fachbuchhandlung,
weil in Deutschland keine Versandkosten (Stand 02/2007)
An- oder Abfahrt
mit der Bahn?
Bahnauskunft
Beschreibung
Sehenswertes/Informationen Tourweg Tourfoto, Vergrößern
Start der Tour ist am Hauptbahnhof Brandenburg. Da ein Fahrrad keinen Sprit braucht, kann man sich auf der Hauptstraße zwei Tankstellen sparen und wechselt über die neu erbaute Brücke auf die Seite hinter dem Bahnhof (Schützenworth) (km 0). Landstraße Hauptbahnhof Brandenburg Hauptbahnhof Brandenburg
Folgt man zur linken Seite dieser Straße, spart man sich einen endlosen Anstieg der Hauptstraße über die Bahnstrecke. Hier ist es wirklich, wie gezeigt: ruhig, kaum ein Auto. An der nächsten großen Kreuzung biegt man links ab in Richtung Potsdam. Bis auf ein kleines Stück hat man immer einen eigenen Fahrradweg. Es geht vorbei am Einkaufszentrum Wust, vorbei an Gollwitz, durch Jeserig und Götz. (Km 1). Radweg Schützenworth Schützenworth
Hinter Götz bis nach Groß Kreutz gibt es eine auch für Skater interessante Strecke, breit genug, um sich nicht gegenseitig zu stören (Km 14). Radweg Radweg vor Groß Kreutz Radweg vor Groß Kreutz
Ihr seid an der "Post" vorbeigefahren? OK.
Es sind 30 Grad im Schatten? Auch OK.
Das Kugeleis hier in Derwitz ist eine echte Alternative, das beste im Umkreis von einigen Kilometern (jeder hat so seinen Geheimtip) (Km 19).
Radweg Eiscafe in Derwitz Eiscafe in Derwitz
Wir folgen der B1, mittlerweile ist der Fahrradweg komplett bis Potsdam fertiggestellt. In Werder gibt es eine Reihe sehenswerter Punkte, entweder haben diese mit Wasser oder dem Baumblütenfest zu tun. Spannend für unsere Gilde ist aber am Ortsausgang das "Radhaus", eine durchaus empfehlenswerte Adresse. (Km 28). Radweg Radhaus in Werder/Havel Radhaus in Werder/Havel
Wir sind kurz hinter Werder, zur rechten Seite haben wir diesen Blick auf den Glindower See. Bis nach Berlin hinein gibt es dutzende Gelegenheiten, den Wasserreichtum zu genießen (Km 29). Radweg Blick zum Glindower See Blick zum Glindower See
An der Baumgartenbrücke kurz vor Geltow verlassen wir die B1 und fahren rechts runterwärts die gleichnamige Straße entlang in Richtung Bahnhof Caputh (Km 30). Radweg Die Baumgartenbrück(e) Die Baumgartenbrück(e)
Einen runden Kilometer später liegt ein günstiger Rastpunkt, haben die Sportboote nicht zuviel aufgewirbelt, kann hier auch gebadet werden. Wir entscheiden uns, nicht unter der Brücke dem Weg zu folgen, sondern linkerhand dem Uferweg des Templiner Sees zu folgen. Irgendwo geht es nicht mehr weiter, wir erreichen wieder die B1, biegen in Potsdam nach rechts in die Breite Straße ein (Km 32). Radweg Durchlass zum Templiner See Durchlass zum Templiner See
Linkerhand vor der Langen Brücke über die Havel ist die Nikolaikirche zu finden, dies nur stellvertretend für die alte Preussenstadt Potsdam mit Sanssouci, Neuem Palais, Holländischem Viertel usw.
Das wird aber nochmal auf einen separaten Seite beleuchtet (Km 41).
Radweg Nikolaikirche Nikolaikirche
Es geht an der Nikolaikirche nach links, nächste große Ampel rechts und Hauptstraße immer geradeaus und nach ca. 2 km ist man an einem der legändarsten Plätze der internationalen Agentengeschichte - der Glienicker Brücke. Hier wurde u.a. Oberst Abel gegen den Piloten Powers ausgetauscht, aber das ist schon ein paar Jahre her und wer weiß das denn noch ... (Km 44). Radweg Glienicker Brücke Glienicker Brücke
Wir fahren hinter der Glienicker Brücke gleich links ab und folgen dem Uferweg der Havel. Kurzzeitig kommen wir aus der Natur zurück in die Zivilisation, wir sind am Wannsee. Und auf dem anschließenden Uferweg finden wir das kurioseste Fotomotiv der Tour: Vorsicht, Kellner kreuzt den Weg!!!
Bitte dieses wirklich befolgen, Kellner sind ganz schön schnell ... (Km 47).
Uferweg Der rasende Kellner Der rasende Kellner
Die Havel / der Havelsee zieht sich ein gut Stück lang, ein imposanter Ausblickspunkt steht am Rand, der Grunewaldturm. Ein paar tausend Tonnen Steinquader und circa 50 Meter Höhengewinn zur Aussicht (Km 60). Radweg Der Grunewaldturm Der Grunewaldturm
Wir erreichen die Heerstraße, um nach linkerhand nach Spandau zu fahren. Und hier spiegeln sich Schein und Sein wieder mal ziemlich krass: Die Brücke ist von der Unterseite ein sehenswertes Beispiel deutscher Ingenieurkunst, ein richtiges kleines Meisterwerk, von der Oberseite eine öde vierspurige Asphaltwüste (Km 65). Radweg Havelbrücke / Heerstraße Havelbrücke / Heerstraße
An der nächsten großen Kreuzung geht es nach rechts in die Pichelsdorfer Straße, immer gerade aus und halb rechts auf die Schlußgerade, nach dem Rathaus Spandau gibt es eine neue Tour. (Km 69). Radweg Blick zum Rathaus Spandau Blick zum Rathaus Spandau
Doch STOP!!!
Soweit wollen wir heute nicht. Dieses Eiscafe macht nach unserer Meinung das beste Eis, um sich auf so einen weiten Weg zu machen. Und einige Kugeln haben wir uns nun auch verdient. Da fallen die paar Umdrehungen Rückweg kaum auf. (Km 69).
Radweg Eiscafe in Spandau Eiscafe in Spandau